Donnerstag, 8. Juni 2017

T+A Streaming Receiver CALA SR / CALA CDR

Es gibt einen Trend bei Highend-Geräten weg von den „elektronischen Hausaltären“ zu kleineren aber wertigen und einfach zu bedienenden Geräten. Fast jeder Verstärkerbauer, auch die mit den „begehbaren Endstufen“, hat in der Zwischenzeit z.B. einen oder gar zwei Vollverstärker im Programm.

Auch Receiver – viele kennen sie noch aus den 70er und 80er Jahren, dem „goldenen Zeitalter der high fidelity“ – sind zurück. So auch bei T+A. Dort hat man ja eine lange Tradition beim Bau von hochwertigen Stereo-Receivern. Der CALA SR ist die neueste Inkarnation in Sachen Receiver bei T+A und rundet deren Programm nach unten ab.

Aber der CALA SR ist viel mehr als nur ein „Empfänger-Verstärker“: Neben einem Vollverstärker sind zusätzliche Signalquellen eingebaut. Internetradio mit airable Internet Radio Service; drei verschiedene Musik-Streamingdienste; UPnP-Netzwerk-Musikserver und USB-Medienspeicher; UKW-, FM-HD und DAB+ Radio; CDs und Musik von externen Quellen über die SP/DIF-Eingänge. HD-Bluetooth Streaming von mobilen Geräten ist ebenso in ausgezeichneter Qualität möglich wie die Wiedergabe analoger Quellen inklusive Phono MM und High Output MC. Das alles auf höchstem Qualitäts- und Verarbeitungsniveau, so dass wir nicht zögern, den CALA als vollwertiges Highend-Gerät einzuordnen.

Die Ausgangsleistung von 2 x 45 Watt an 4 Ohm reicht in der Regel völlig aus, um die meisten Lautsprecher anzutreiben. Wir beraten Sie gerne, welche Lautsprecher aktuell zum CALA passen könnten. Von T+A haben wir z.B. den Standlautsprecher Pulsar ST 20 oder den Regallautsprecher R 20 in der Vorführung. Beide nicht nur optisch eine gute Wahl zu CALA und dazu auch noch überraschend preisgünstig. So wie auch der Streaming-Receiver CALA SR und der größere CALA CDR (mit integriertem CD-Laufwerk) zu einem überraschend günstigen Preis angeboten wird. Design muss nicht teuer sein:

Dienstag, 6. Juni 2017

Faszination Hornlautsprecher 2017

Zum zweiten großen Avantgarde Acoustic Hornlautsprecher Event in Isny im Allgäu laden wir Sie herzlich ein:  Einladung als pdf  [2,5 MB]

Wann:
Freitag 30.06.2017
14 - 20 Uhr
Samstag 01.07.2017
10 - 18 Uhr 

Wo:
HiFi-Studio Wittmann, Terminstudio Allgäu, Allmisried 3, 88316 Isny im Allgäu 

Was:
3 Räume, 4 Anlagen, 5 deutsche Premium-Hersteller perfekt kombiniert
überragende Klangerlebnisse
inspirierende Vorführungen
anregende Gespräche
grandiose Landschaft

Hersteller:
Hornlautsprecher von Avantgarde Acoustic, Röhrenverstärker von Octave, CD-Player und Streamer von T+A, Analoges von AMG und Dr. Feickert, Thales, DS Audio, EMT, Kuzma und Tom Evans

Highlights:
Avantgarde Acoustic: TRIO XD, DUO XD, UNO XD, ZERO 1,
Octave: HP 700, RE 320, V 110 SE, V 80 SE, V 16 Single Ended
T+A: MP 3100 HV, T+A MP 2000 R
AMG: Viella 12T, Dr. Feickert Blackbird, Thales TTT-Compact II,
DS-Audio Master 1, EMT JSD S 75, Tom Evans Master Groove

Um Anmeldung wird gebeten...

Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Genießen Sie ein Wochenende im wunderschönen Westallgäu. Übernachtungsmöglichkeiten gerne auf Anfrage:
Tel: 0711-696774 oder
per mail an: info@wittmann-hifi.de

Sonntag, 4. Juni 2017

High End 2017 - Messebericht aus München

Ein Beitrag von Rainer Götz

Der Kontrast zur parallel laufenden HiFiDeluxe (siehe Messebericht) könnte nicht größer sein. Einerseits eine für den Besucher äußerst entspannte Hotelshow mit zum größten Teil sich ebenso relaxed gebenden Ausstellern und andererseits die „Mutter der Highendmessen“, die sich immer mehr zur B2B-Messe (Business to Business) wandelt.

Die diesjährige High End verzeichnete wieder ein Plus bei der Zahl der Messebesucher, der Fachbesucher, der Aussteller und der Ausstellungsfläche. Die High End Society kann also guten Gewissens eine positive Bilanz der Messe 2017 ziehen.

Außer den „üblichen Verdächtigen“ (B&W, Accuphase, Linn) waren die meisten Anbieter von Relevanz in München entweder mit einer Präsentation im Atrium oder einem Stand in den Messehallen vertreten. Hier – völlig subjektiv und ohne Anspruch auf Vollständigkeit – meine persönlichen Eindrücke von der High End 2017, aus naheliegenden Gründen auf das Vertriebsprogramm von Oliver Wittmann beschränkt.

Samstag, 3. Juni 2017

HiFiDeluxe 2017 - Messebericht

Ein Beitrag von Rainer Götz

Die beiden Messen HiFiDeluxe und die High End 2017 sind immer eine Reise wert. München als solches sowieso. Das touristische Programm konnten wir uns sparen, aber so ganz ohne kulturellen Touch ging es dann doch nicht. Also besuchten „die beste aller Ehefrauen“ und ich das bayerische Nationalmuseum. Besonders der neu eröffnete Tilman Riemenschneider-Saal weckte hier unser Interesse. In der Tat bietet das bayerische Nationalmuseum eine eindrucksvolle Auswahl an sakraler Kunst. Die Werke des großen Tilmann Riemenschneider ragen hier besonders heraus. Auch ein Abstecher in den Englischen Garten mit seinen Wildbach-Surfern auf dem Eiskanal und natürlich die Innenstadt mit dem Rathaus standen auf dem Programm.

Mittwoch 17.05.17 ging es dann in das Marriot-Hotel zur HiFiDeluxe. Ich beschränke mich bei meinen Ausführungen bewusst auf Produkte, die Oliver Wittmann in seinem Portfolio anbietet. Wer ausführlichere Messeberichte über die HiFiDeluxe und natürlich die Highend 2017 sucht, findet diese im Internet. Hier nur ein paar Links, ohne Anspruch auf Vollständigkeit:
Unser Rundgang startete beim TAD-Vertrieb, der auf der HiFiDeluxe neben Tannoy-Studiomonitoren auch die Röhrenverstärker von Unison aus Italien präsentierte. Klang sehr gut, sah ebenso gut aus. Ja, in Designfragen haben die Italiener ein gutes „Händchen“. Bei Unison geht dies mit solider Technik zusammen. Eine Wohltat für Auge und Ohr.

Donnerstag, 25. Mai 2017

T+A Multi Source SACD-Player MP 3100 HV

Rein optisch unterscheidet sich der neue MP 3100 HV kaum von seinem Vorgänger, dem T+A Multiplayer MP 3000 HV. Wenn man genauer hinsieht, entdeckt man, dass der MP 3100 HV zwar in weiten Teilen auf seinem testbewährten Vorgänger aufbaut, aber von T+A weiter verbessert und verfeinert wurde. Der MP 3100 HV ist damit näher am CD/SACD-Player T+A PDP 3000 HV als an seinem direkten Vorgänger im T+A-Programm.

Jedes der HV-Geräte kann jetzt in allen RAL-Tönen sowie vielen Sonderfarben, wie z.B. Automobillacken, ausgestattet werden. Sie entscheiden, in welcher Farbe Sie Gehäuseteile oder Abdeckbleche gerne hätten. Auch die Kühlkörper der Verstärker, die bei Seriengeräten ja immer schwarz sind, können auf Wunsch in Gehäusefarbe lackiert werden. Ebenso ist die Farbe der Frontbedruckung individualisierbar. Fragen Sie uns. Wir beraten Sie gerne.

Der MP 3100 HV ist also weit, weit mehr als ein simpler CD-Spieler! Treffender sollte man von einem Digital-Analog-Wandler mit Streamer, DAB-/UKW-Radio und SACD-Spieler sprechen. Wie schon beim MP 3000 HV kommt ein äußerst aufwendiges, schubstangengesteuertes Laufwerk zum Einsatz, das beim MP 3100 HV außer CDs zusätzlich auch SACDs ausliest.

Der Player ist aufwändig mechanisch isoliert. Einmal durch das schwere, gekapselte Gehäuse, das zugleich als Massedämpfer wirkt. Zum anderen ist die Laufwerkseinheit nochmals durch eine resonanzoptimierte 3-Punkt-Lagerung vom Player-Gehäuse nachhaltig selbst entkoppelt. So wird jede Form der Wechselwirkung zwischen der bewegten Mechanik des Laufwerks und dem restlichen Player verhindert ...mehr

Ausführliche Beschreibungen zu den T+A-Produkten finden Sie ausgehend von dieser Seite: http://www.wittmann-hifi.de/hifi/audio/ta_hifi.htm

Freitag, 12. Mai 2017

Brinkmann Nyquist

Brinkmann Audio und seinen „Spiritus Rector“ Helmut Brinkmann kennt man als eingefleischten Analog-Spezialisten, der häufig die ausgetretenen Highend-Pfade verlässt. Und nun: DIGITAL. Man reibt sich verwundert die Augen, aber Helmut Brinkmann ist schon immer seinen eigenen Weg gegangen und hat bereits 1986 einen ersten Ausflug in die digitale Welt mit dem „Zenith“ unternommen.

Der Brinkmann Audio Nyquist ist ein Digitalwandler/Streamer auf höchstem Niveau. Er wandelt alle derzeit bekannten Digitalformate und Abtastraten auf dem heute technisch machbar höchsten Level, also PCM bis 32 Bit/384 kHz oder DSD bis DSD 256. Über Aufbau, mechanische und haptische Qualitäten des Nyquist müssen wir hier nicht reden: das hat die gewohnte Brinkmann-Qualität, alles vom Feinsten.

Wir haben den Brinkmann Nyquist vorführbereit. Rufen Sie uns bei Interesse bitte an, um einen Hörtermin zu vereinbaren. Gerne teilen wir unsere Begeisterung mit Ihnen ...mehr

Dienstag, 9. Mai 2017

Music Day April 2017: Bezahlbare Klassiker

Ein Beitrag von Rainer Götz

„Es gibt so viele gute günstige Komponenten, die wir vorstellen sollten,“ meinte jüngst Oliver Wittmann zu mir und präsentierte prompt darauf beim Music Day am 27.4.2017 eine in jeder Hinsicht klassische, aber durchaus noch bezahlbare Anlage, die äußerst lebendig und musikalisch aufspielte.

Highlight war die Neuauflage des klassischen BBC-Monitors LS 3/5a durch Falcon-Acoustics. Malcom Jones, das Mastermind hinter der Reinkarnation der Falcon LS 3/5a, ist in der Branche kein Unbekannter. Schließlich entwickelte er – zusammen mit dem legendären Raymond Cooke bei KEF – die Lautsprecherchassis für die originale LS 3/5, die dann unter BBC-Lizenz von so unterschiedlichen Firmen wie Rogers, Chartwell, Richard Allan, Goodmans, Audiomaster, RAM, Spendor, KEF und Harbeth gebaut und angeboten wurde.

Montag, 24. April 2017

MUSIC DAY am Donnerstag

Zum ersten Music Day nach unserer Komplettrenovierung möchten wir Sie am Donnerstag (27. April 2017) ab 16 Uhr zur gemeinsamen Hörprobe herzlich einladen. Dieses Mal spielen wir in unserem Eingangsraum eine „Einsteigerkette", die es in sich hat:

Dienstag, 11. April 2017

Clearaudio - Analoges aus Franken

Wir erweitern unser Analogsortiment um die hervorragenden Plattenspieler, Tonarme, Tonabnehmer und das Zubehör von Clearaudio.

Das Bild zeigt den Clearaudio Concept mit Concept Tonarm und Tonabnehmersystem komplett für 1.390.- EUR. Made in Erlangen ...mehr

Samstag, 8. April 2017

Stuttgarter HiFi-Studio nach der Renovierung

Nach zwei Wochen Komplettrenovierung unseres Stuttgarter Studios sind wir ab sofort wieder voll für Sie da.

Das Bild vermittelt einen ersten Eindruck der neu gestalteten Räumlichkeiten...

Dienstag, 28. Februar 2017

Music Day Februar 2017: Mit Hörnern und Röhren

Ein Beitrag von Rainer Götz

Eine der bekanntesten Aufnahmen der Count Basie Big Band ist die 1956 entstandene Platte „April in Paris“. Der Count fordert von seinen Musikern nach einem ersten Durchgang „one more time“ und schließlich nach einem weiteren Chorus „let’s do it one more once“. Oliver Wittmann war beim Music Day am 23.2.2017 ebenfalls ein „Wiederholungstäter“. Schließlich hatte er die Avantgarde Audio Uno XD bereits im Juni 2016 und schon im April 2016 beim Music Day in der Vorführung. Die Zuhörer waren gespannt, ob klanglich tatsächlich noch was zu bewegen ist. Sie wurden nicht enttäuscht.

Aber zunächst einmal zu den Mitspielern: Neben dem bewährten Linn LP 12 Akurate mit ZYX-Tonabnehmersystem und Tom Evans Phonovorstufe kam wieder von T+A der MP 2000 R zum Einsatz. T+A nennt ihn einen „Multi Source Player“, da er so ziemlich alle digitalen Quellen wandelt und abspielt. Ein hochwertiges CD-Laufwerk; FM-, DAB+ Tuner; Bluetooth Streaming; Digital Connecting Board; High Res Streaming Client mit Musikdiensten Tidal, Deezer, qobuz stehen auf der Quellenseite zu Verfügung. Die wandlerseitige Ausstattung in PCM: Doppel-Differential-Quadruple-Converter mit vier 32 Bit D/A-Wandlern pro Kanal bis zu 384 kSps. In DSD: T+A True 1 Bit Converter; direct DSD Signal path bis zu DSD 512. Und dann noch eine Doppel Mono »State of the Art«-Ausgangsstufe mit 100 kHz Grenzfrequenz.

Verkabelung netzseitig mit dem bewährten Ringmat Pure Power in Verbindung mit der legendären Audioplan „Keksdose“ Powerstar S 3. Sonst kamen Swisscables Reference IC direct für die NF-Verbindungen und die Lautsprecherkabel Reference Plus zum Einsatz.

Für die Verstärkung standen von Octave Audio die beiden Vollverstärker V 110 SE und V 80 SE zur Verfügung. Der eine (V 110 SE) mit einer Ausgangsleistung von 2 x 110 Watt, leistungsmäßig das aktuelle Spitzenmodell im Octave Programm, der andere klanglich eine Stufe darüber, allerdings mit geringerer Leistung und standardmäßig mit KT 150-Röhren bestückt.

Montag, 20. Februar 2017

Sugden Audio

Wenn man durch die Yorkshire Dales fährt, trifft man, eingebettet in eine friedliche, mit Hügeln durchzogene Landschaft, in dem kleinen Dorf Heckmondwike auf einen mit den örtlichen gelben Sandsteinen gebauten „Workshop“ mit der Aufschrift „J.E. Sugden & Co. Ltd“. Hier, in der tiefsten englischen Provinz, wurde einer der legendärsten Verstärker in der Geschichte der Highfidelity entwickelt und gebaut. Ursprünglich entwickelte man Messgeräte usw. und James Edward Sugden baute 1967 den ersten Class-A-Verstärker, eben den ersten A21. Damals für den im Nachbarort angesiedelten Lautsprecherbauer Richard Allan. Wenig später wurde der A21 dann unter eigenem Namen verkauft.

Aktuell besteht das Sugden-Lieferprogramm aus drei Baureihen: A21-Series, Masterclass-Series und Sapphire-Series. Allen Verstärkern gemein ist der Aufbau als Class-A-Verstärker – so wie schon der Urahn A21 aus dem Jahr 1967. Ergänzt wird das Programm durch zwei CD-Spieler und einen Phono-Vorverstärker. Konsequenterweise werden nicht nur Vollverstärker, sondern auch Vor-/Endstufenkombinationen angeboten, die mehr Leistung ermöglichen ...mehr

Sugden Audio Produkte:
VerstärkerSugden A21 Signature - Sugden A21 Signature SE
CD-Player: Sugden Fusion 21

Sonntag, 19. Februar 2017

MUSIC DAY am Donnerstag

Zu unserem nächsten Music Day am Donnerstag, den 23. Februar 2017, von 16 - 20 Uhr möchten wir Sie herzlich einladen.

Nachdem wir bisher die UNO XD nur in einem großen Setup mit Vor- und Endstufe gehört haben, möchten wir uns dieses Mal mit einem Vollverstärker begnügen. Der sehr hohe Wirkungsgrad in Kombination mit dem aktiven Bass macht die Verstärkerauswahl für Avantgarde Acoustic Lautsprecher spannend. Kurz gesagt: Klang zählt mehr als Leistung. Wir lassen uns überraschen. Ein weiteres spannendes Thema ist die Frage CD oder Streaming? Der T+A mit seinem sehr hochwertigen CD-Laufwerk und dem überragenden Streaming Client lädt geradezu dazu ein, hier einen direkten Vergleich zu starten.

Anlage:
Workshop:
  • Vergleich Octave V 110 SE - V 80 SE
  • Vergleich T+A, CD direkt - CD gerippt und gestreamt
Wir freuen uns auf Ihren Besuch...

Donnerstag, 2. Februar 2017

Music Day Januar 2017 - Aktiv? Passiv? Beides!

Ein Beitrag von Rainer Götz

Am 26. Januar 2017 gab es bei Oliver Wittmann eine in jeder Hinsicht aus dem Rahmen fallende Vorführung, die rein nach der Papierform gar keinen großen Sinn zu ergeben schien. Wie man sich täuschen kann...

Als Lautsprecher kam die Avantgarde Acoustic Zero 1 XD-TA zum Einsatz. Im Prinzip die testbewährte Zero 1 XD in der teilaktiven Version. Also im Bassbereich der 500-Watt-Class-D-Verstärker, der das 32-cm-Basschassis aktiv antreibt. Im Mittel-/Hochtonbereich aber als Passivbox ausgelegt. Der Kunde hat somit die Möglichkeit, einen Verstärker seiner Wahl einzusetzen. Da Mittel- und Hochton bei Avantgarde Acoustic als Hornlautsprecher ausgeführt sind, werden für diesen Bereich im Prinzip keine Leistungsmonster benötigt. Röhrenverstärker im Push-Pull- oder sogar Single-Ended-Prinzip oder kleine Class-A-Verstärker mit geringen Ausgangsleistungen reichen völlig aus. Entscheidend ist „das erste Watt“, also wie ein Verstärker mit minimaler Leistung arbeitet.

Der von Oliver Wittmann für diese Anlage eingesetzte Verstärker überraschte. Obwohl nur kleine Ausgangsleistungen zum Betrieb der Zero 1 XD-TA notwendig sind, wurde „großes Geschütz“ aufgefahren: Der T+A Vollverstärker PA 3100 HV nebst dem optional erhältlichen Zusatznetzteil PS 3000 HV. Mit einer Leistung von 2 x 500 Watt an eine 4 Ohm-Last für den Lautsprecher eigentlich völlig überdimensioniert und dann auch noch das Zusatznetzteil - die Fragezeichen in den Gesichtern der Besucher des Music Day waren unübersehbar.

Als Zuspieler diente auf der Analog-Seite der bewährte Linn Sondek LP 12 Akurate mit ZYX-MC-Tonabnehmer und einer Phonovorstufe von Tom Evans. Digital wurde über die „eierlegende Wollmilchsau“ von T+A, dem MP 2000 R zugespielt. Der MP 2000 R verbindet einen CD-Spieler der Spitzklasse mit einem Top-DA-Wandler für alle nur denkbaren externen digitalen Quellen, also Computer, NAS-Speicher, Laptop, Settop-Box usw. Streamer für TIDAL und Co. sowie Internetradio sind ebenfalls integriert. Nun waren alle gespannt wie diese – auf dem Papier zumindest – ungewöhnliche Anlagenzusammenstellung denn klingen würde. Also auf zum Hörtest...

Freitag, 27. Januar 2017

Octave Audio V 110 SE

Es ist erstaunlich, dass noch keiner auf diese Idee kam: Andreas Hofmann, der kluge Kopf hinter den Octave Audio-Geräten, stellt mit dem V 110 SE einen Highend-Röhrenvollverstärker mit veränderbarem Dämpfungsfaktor vor. Dies geschieht nicht über einen Regler oder Schalter, sondern durch den einfachen Tausch einer Eingangsröhre. Der V 110 SE kommt mit drei Röhren, die mit „Low“, „Med“ und „High“ gekennzeichnet sind und mit denen je nach Lautsprecher, der betrieben werden soll, der optimale Dämpfungsfaktor eingestellt werden kann.

Das speziell für den V 110 SE entwickelte Netzteil in Verbindung mit den breitbandigen, im Hause Octave selbst entwickelten und gefertigten Ausgangsübertragern, macht das einmalige Dämpfungsfaktor-Tuning erst möglich. Beim Music Day im November 2016 haben wir dies mit eindeutigen Ergebnissen demonstriert. Wer mehr zu diesem Feature und zum Klang des V 110 SE erfahren will: Hier geht’s zum Bericht über den Music Day...

Rein optisch ähneln sich alle Octave Audio Vollverstärker. Der „Kleinste“ V 40 SE unterscheidet sich vom Topmodell V 110 SE primär durch ein kleineres Chassis. Erst auf den zweiten Blick erkennt man dann die weiteren Besonderheiten und Features der größeren Typen. Es herrscht eine durchgängige Formensprache, auch schon bei den Vorgängertypen der jetzt aktuellen Geräte. Wertigkeit ohne Blendwerk, die sich durch hervorragende Verarbeitung manifestiert. Ein deutliches Statement für „Made in Germany“ ...mehr