Dienstag, 11. April 2017

Clearaudio - Analoges aus Franken

Wir erweitern unser Analogsortiment um die hervorragenden Plattenspieler, Tonarme, Tonabnehmer und das Zubehör von Clearaudio.

Das Bild zeigt den Clearaudio Concept mit Concept Tonarm und Tonabnehmersystem komplett für 1.390.- EUR. Made in Erlangen ...mehr

Samstag, 8. April 2017

Stuttgarter HiFi-Studio nach der Renovierung

Nach zwei Wochen Komplettrenovierung unseres Stuttgarter Studios sind wir ab sofort wieder voll für Sie da.

Das Bild vermittelt einen ersten Eindruck der neu gestalteten Räumlichkeiten...

Dienstag, 28. Februar 2017

Music Day Februar 2017: Mit Hörnern und Röhren

Ein Beitrag von Rainer Götz

Eine der bekanntesten Aufnahmen der Count Basie Big Band ist die 1956 entstandene Platte „April in Paris“. Der Count fordert von seinen Musikern nach einem ersten Durchgang „one more time“ und schließlich nach einem weiteren Chorus „let’s do it one more once“. Oliver Wittmann war beim Music Day am 23.2.2017 ebenfalls ein „Wiederholungstäter“. Schließlich hatte er die Avantgarde Audio Uno XD bereits im Juni 2016 und schon im April 2016 beim Music Day in der Vorführung. Die Zuhörer waren gespannt, ob klanglich tatsächlich noch was zu bewegen ist. Sie wurden nicht enttäuscht.

Aber zunächst einmal zu den Mitspielern: Neben dem bewährten Linn LP 12 Akurate mit ZYX-Tonabnehmersystem und Tom Evans Phonovorstufe kam wieder von T+A der MP 2000 R zum Einsatz. T+A nennt ihn einen „Multi Source Player“, da er so ziemlich alle digitalen Quellen wandelt und abspielt. Ein hochwertiges CD-Laufwerk; FM-, DAB+ Tuner; Bluetooth Streaming; Digital Connecting Board; High Res Streaming Client mit Musikdiensten Tidal, Deezer, qobuz stehen auf der Quellenseite zu Verfügung. Die wandlerseitige Ausstattung in PCM: Doppel-Differential-Quadruple-Converter mit vier 32 Bit D/A-Wandlern pro Kanal bis zu 384 kSps. In DSD: T+A True 1 Bit Converter; direct DSD Signal path bis zu DSD 512. Und dann noch eine Doppel Mono »State of the Art«-Ausgangsstufe mit 100 kHz Grenzfrequenz.

Verkabelung netzseitig mit dem bewährten Ringmat Pure Power in Verbindung mit der legendären Audioplan „Keksdose“ Powerstar S 3. Sonst kamen Swisscables Reference IC direct für die NF-Verbindungen und die Lautsprecherkabel Reference Plus zum Einsatz.

Für die Verstärkung standen von Octave Audio die beiden Vollverstärker V 110 SE und V 80 SE zur Verfügung. Der eine (V 110 SE) mit einer Ausgangsleistung von 2 x 110 Watt, leistungsmäßig das aktuelle Spitzenmodell im Octave Programm, der andere klanglich eine Stufe darüber, allerdings mit geringerer Leistung und standardmäßig mit KT 150-Röhren bestückt.

Montag, 20. Februar 2017

Sugden Audio

Wenn man durch die Yorkshire Dales fährt, trifft man, eingebettet in eine friedliche, mit Hügeln durchzogene Landschaft, in dem kleinen Dorf Heckmondwike auf einen mit den örtlichen gelben Sandsteinen gebauten „Workshop“ mit der Aufschrift „J.E. Sugden & Co. Ltd“. Hier, in der tiefsten englischen Provinz, wurde einer der legendärsten Verstärker in der Geschichte der Highfidelity entwickelt und gebaut. Ursprünglich entwickelte man Messgeräte usw. und James Edward Sugden baute 1967 den ersten Class-A-Verstärker, eben den ersten A21. Damals für den im Nachbarort angesiedelten Lautsprecherbauer Richard Allan. Wenig später wurde der A21 dann unter eigenem Namen verkauft.

Aktuell besteht das Sugden-Lieferprogramm aus drei Baureihen: A21-Series, Masterclass-Series und Sapphire-Series. Allen Verstärkern gemein ist der Aufbau als Class-A-Verstärker – so wie schon der Urahn A21 aus dem Jahr 1967. Ergänzt wird das Programm durch zwei CD-Spieler und einen Phono-Vorverstärker. Konsequenterweise werden nicht nur Vollverstärker, sondern auch Vor-/Endstufenkombinationen angeboten, die mehr Leistung ermöglichen ...mehr

Sugden Audio Produkte:
VerstärkerSugden A21 Signature - Sugden A21 Signature SE
CD-Player: Sugden Fusion 21

Sonntag, 19. Februar 2017

MUSIC DAY am Donnerstag

Zu unserem nächsten Music Day am Donnerstag, den 23. Februar 2017, von 16 - 20 Uhr möchten wir Sie herzlich einladen.

Nachdem wir bisher die UNO XD nur in einem großen Setup mit Vor- und Endstufe gehört haben, möchten wir uns dieses Mal mit einem Vollverstärker begnügen. Der sehr hohe Wirkungsgrad in Kombination mit dem aktiven Bass macht die Verstärkerauswahl für Avantgarde Acoustic Lautsprecher spannend. Kurz gesagt: Klang zählt mehr als Leistung. Wir lassen uns überraschen. Ein weiteres spannendes Thema ist die Frage CD oder Streaming? Der T+A mit seinem sehr hochwertigen CD-Laufwerk und dem überragenden Streaming Client lädt geradezu dazu ein, hier einen direkten Vergleich zu starten.

Anlage:
Workshop:
  • Vergleich Octave V 110 SE - V 80 SE
  • Vergleich T+A, CD direkt - CD gerippt und gestreamt
Wir freuen uns auf Ihren Besuch...

Donnerstag, 2. Februar 2017

Music Day Januar 2017 - Aktiv? Passiv? Beides!

Ein Beitrag von Rainer Götz

Am 26. Januar 2017 gab es bei Oliver Wittmann eine in jeder Hinsicht aus dem Rahmen fallende Vorführung, die rein nach der Papierform gar keinen großen Sinn zu ergeben schien. Wie man sich täuschen kann...

Als Lautsprecher kam die Avantgarde Acoustic Zero 1 XD-TA zum Einsatz. Im Prinzip die testbewährte Zero 1 XD in der teilaktiven Version. Also im Bassbereich der 500-Watt-Class-D-Verstärker, der das 32-cm-Basschassis aktiv antreibt. Im Mittel-/Hochtonbereich aber als Passivbox ausgelegt. Der Kunde hat somit die Möglichkeit, einen Verstärker seiner Wahl einzusetzen. Da Mittel- und Hochton bei Avantgarde Acoustic als Hornlautsprecher ausgeführt sind, werden für diesen Bereich im Prinzip keine Leistungsmonster benötigt. Röhrenverstärker im Push-Pull- oder sogar Single-Ended-Prinzip oder kleine Class-A-Verstärker mit geringen Ausgangsleistungen reichen völlig aus. Entscheidend ist „das erste Watt“, also wie ein Verstärker mit minimaler Leistung arbeitet.

Der von Oliver Wittmann für diese Anlage eingesetzte Verstärker überraschte. Obwohl nur kleine Ausgangsleistungen zum Betrieb der Zero 1 XD-TA notwendig sind, wurde „großes Geschütz“ aufgefahren: Der T+A Vollverstärker PA 3100 HV nebst dem optional erhältlichen Zusatznetzteil PS 3000 HV. Mit einer Leistung von 2 x 500 Watt an eine 4 Ohm-Last für den Lautsprecher eigentlich völlig überdimensioniert und dann auch noch das Zusatznetzteil - die Fragezeichen in den Gesichtern der Besucher des Music Day waren unübersehbar.

Als Zuspieler diente auf der Analog-Seite der bewährte Linn Sondek LP 12 Akurate mit ZYX-MC-Tonabnehmer und einer Phonovorstufe von Tom Evans. Digital wurde über die „eierlegende Wollmilchsau“ von T+A, dem MP 2000 R zugespielt. Der MP 2000 R verbindet einen CD-Spieler der Spitzklasse mit einem Top-DA-Wandler für alle nur denkbaren externen digitalen Quellen, also Computer, NAS-Speicher, Laptop, Settop-Box usw. Streamer für TIDAL und Co. sowie Internetradio sind ebenfalls integriert. Nun waren alle gespannt wie diese – auf dem Papier zumindest – ungewöhnliche Anlagenzusammenstellung denn klingen würde. Also auf zum Hörtest...

Freitag, 27. Januar 2017

Octave Audio V 110 SE

Es ist erstaunlich, dass noch keiner auf diese Idee kam: Andreas Hofmann, der kluge Kopf hinter den Octave Audio-Geräten, stellt mit dem V 110 SE einen Highend-Röhrenvollverstärker mit veränderbarem Dämpfungsfaktor vor. Dies geschieht nicht über einen Regler oder Schalter, sondern durch den einfachen Tausch einer Eingangsröhre. Der V 110 SE kommt mit drei Röhren, die mit „Low“, „Med“ und „High“ gekennzeichnet sind und mit denen je nach Lautsprecher, der betrieben werden soll, der optimale Dämpfungsfaktor eingestellt werden kann.

Das speziell für den V 110 SE entwickelte Netzteil in Verbindung mit den breitbandigen, im Hause Octave selbst entwickelten und gefertigten Ausgangsübertragern, macht das einmalige Dämpfungsfaktor-Tuning erst möglich. Beim Music Day im November 2016 haben wir dies mit eindeutigen Ergebnissen demonstriert. Wer mehr zu diesem Feature und zum Klang des V 110 SE erfahren will: Hier geht’s zum Bericht über den Music Day...

Rein optisch ähneln sich alle Octave Audio Vollverstärker. Der „Kleinste“ V 40 SE unterscheidet sich vom Topmodell V 110 SE primär durch ein kleineres Chassis. Erst auf den zweiten Blick erkennt man dann die weiteren Besonderheiten und Features der größeren Typen. Es herrscht eine durchgängige Formensprache, auch schon bei den Vorgängertypen der jetzt aktuellen Geräte. Wertigkeit ohne Blendwerk, die sich durch hervorragende Verarbeitung manifestiert. Ein deutliches Statement für „Made in Germany“ ...mehr

Dienstag, 24. Januar 2017

Avantgarde Acoustic TRIO CLASSICO XD

Die Avantgarde TRIO ist ein Erlebnis, das kaum in Worte zu fassen ist. Das Klangbild offenbart die Seele der Musik auf eine Art und Weise, die den Hörer ohne Umwege dorthin befördert, wo alles Alltägliche vergessen und alles Diesseitige verweht ist. Eine musikalische Offenbarung. Technisch ist die TRIO XD mit allen Referenztechnologien ausgestattet, wie hochohmigen OMEGA-Treibern, CDC-Technik und CPC-Frequenzweichen. Der Wirkungsgrad beträgt sagenhafte 109 dB. Der Tiefmitteltöner wurde für die XD-Version komplett neu entwickelt. Mit optimierter Membranaufhängung und neuer „Soft Mesh Compound“ Gewebekalotte trägt dieser maßgeblich zu der realistischen und natürlichen Wiedergabe bei ...mehr

Montag, 23. Januar 2017

MUSIC DAY am Donnerstag

Zum nächsten MUSIC DAY am Donnerstag, den 26. Januar 2017, von 16 - 20 Uhr möchten wir Sie gerne in unser Stuttgarter HiFi-Studio einladen. Diese Anlage wartet auf Ihre Musik:

Samstag, 21. Januar 2017

FIDELITY hat ein Porträt von uns veröffentlicht

Das Magazin FIDELITY hat in der Rubrik "Who is Who" unter dem Titel "HiFi-Studio Wittmann / Oliver Wittmann – Von Südamerika ins Allgäu auf der Suche nach dem optimalen Klang" einen Beitrag über uns veröffentlicht. Dort heißt es unter anderem:

"Wie Wittmann betont, geht es ihm stets um den Klang und nicht um das Markenprestige oder die Gewinnspanne, was eine Erklärung dafür liefert, dass sich in seinem Sortiment auch eine Reihe kleinerer Anbieter findet, die selbst unter High-End-Fortgeschrittenen nicht jedermann bekannt sein dürften. Die Grundlage für die Auswahl und Zusammenstellung der Geräte bildet für ihn, dass die Musik ihre Wirkung vollständig entfalten kann, sodass Rhythmus, Timing und Musikfluss im Raum spürbar werden und den Hörern im Idealfall das Gefühl geben, die Musiker stünden direkt vor ihnen." ...weiterlesen

Freitag, 20. Januar 2017

Nagra Classic DAC

Die weltbesten Digital-Analog-Wandler lassen sich bequem mit zwei Händen aufzählen, vielleicht reicht sogar eine Hand aus. Der Nagra HD DAC gehört ohne Zweifel ganz vorne dazu. Nur, der HD DAC bewegt sich in der Preisklasse um die 20.000,- Euro ohne Netzteil. Trotz exzeptionellem Klang und überragender Qualität sind solche Preise für viele Audiophile nicht mit dem vorhandenen Budget in Einklang zu bringen.

Nagra hat dies aufgenommen und erstmals auf der CES 2016 in Las Vegas den Classic DAC vorgestellt. Er ist in Anbetracht des Gebotenen fast schon als „Sonderangebot“ zu betrachten. Inklusive des Steckernetzteils sind wir dann in der Preisklasse um die 13.000,- Euro. Immer noch viel Geld, aber eine Investition in die Zukunft. Das Bemerkenswerteste: Die gesamte Digitalplatine, also Eingangsstufe und Wandlerboard, sind mit dem Top-Gerät HD DAC absolut identisch ...mehr

Außerdem neu von Nagra: Classic Preamp & Classic Int

Montag, 16. Januar 2017

100% für den T+A Vollverstärker PA 3100 HV

Der Test in der aktuellen Stereo-Ausgabe (2/2017) hat unsere Einschätzung eindrucksvoll bestätigt. In Kombination mit dem Netzteil PS 3000 HV vergibt das Magazin die Traumnote 100% für den T+A PA 3100 HV, den wir im Dezember 2016 hier im Blog vorgestellt haben.

Auf unserer Website finden Sie ausführliche Beschreibungen der Produkte von T+A:




Samstag, 7. Januar 2017

Avantgarde Acoustic TRIO XD und Tom Evans

Um unser Studio im Allgäu liegt nun 30 cm feinster Pulverschnee - ein Traum. Ein Traum ist auch das neue Avantgarde Acoustic TRIO XD Setup mit einer kompletten Tom Evans-Kette. Mit dabei ist die neue Tom Evans Vibe 1.5 MK II, die Trioden Class-A Monoverstärker Linear B MK II sowie unsere Phonoreferenz, der Tom Evans MasterGroove MK II. Diese Anlage steht die nächsten vier Wochen zur Vorführung bereit. Wir freuen uns auf Ihre Terminvereinbarung und sind uns sicher, dass sich auch der weiteste Weg lohnt...

Dienstag, 27. Dezember 2016

T+A Vollverstärker PA 3100 HV - der mit den „Fishbowl Meters“

Der PA 3100 HV ist unverkennbar Teil der Top-Serie von T+A. Sein Gewicht von 38 kg und eine Sinusleistung von 2 x 300 Watt an 8 Ohm und 2 x 500 Watt an 4 Ohm sind ein eindeutiges Statement. Der Verstärker ist konsequent in zwei Teilen aufgebaut. Unten Netzteil, Spannungsversorgung, Endtransistoren usw., also das, was ein anderer Hersteller kurz und knapp als „dirty“ bezeichnet. Und im oberen Teil die „clean“-Sektion: Vorverstärkerplatinen, Lautstärkeregelung und der Hochspannungsverstärker. Beide Sektionen sind streng voneinander getrennt, um Einstreuungen usw. zu verhindern. Eine weitere Besonderheit der ganzen HV-Verstärker-Serie (HV = High Voltage) ist die für Transistorverstärker hohe Betriebsspannung, ähnlich der von Röhrenverstärkern ...mehr

Donnerstag, 22. Dezember 2016

Hörbericht: Lautsprecherkabel Swisscables Reference Plus

Ein Hörbericht von Martin Faßnacht

Nicht abschrecken lassen!

Zunächst wollte ich das von Oliver Wittmann zur Verfügung gestellte Kabel verschmähen: Eigentlich hatte ich keine Lust, einen 4,50 Meter langen, schwarzen Gartenschlauch mit einem Durchmesser von 24 Millimetern quer durch mein Musikzimmer zu verlegen und dann auch noch die etwas störrischen Endstücke in den sehr beengten Verhältnissen hinter meinem Rack anzuschließen. Nur zum Vergleich: Die großen Kimber-Kabel sind zwar noch dicker, aber deutlich flexibler. Von meinem bisherigen XLO-Kabel ganz zu schweigen …

Mit Hilfe von Markus Nolden fand sich dann doch noch eine pfiffige Möglichkeit, das Kabel einigermaßen gelungen zwischen Linn Klimax 500 Solo-Endstufen und Quad ESL-2905-Elektrostaten zu installieren. Unabhängig vom neuen Kabel kam der Tiefbass wie bisher vom Velodyne DD 18-Subwoofer.

Genießen!

Sobald das Kabel eingespielt ist, kann man in Musik schwelgen. Es klingt einfach geglückt fließend, vollkommen selbstverständlich, völlig unangestrengt. Und was mich vor allem in Enthusiasmus versetzte: Phänomenales Auflösungsvermögen ging einher mit unvergleichlich schönen Klangfarben. Meine Hör-Eindrücke möchte ich anhand einiger LPs und CDs genauer beschreiben: