Freitag, 13. April 2018

Roon Nucleus

Zwei Themen treiben Audiophile, die sich mit Digitaltechnik beschäftigen, derzeit um: MQA und Roon. Während über MQA heftig gestritten wird, herrscht über das Verwaltungsprogramm Roon allgemeine Begeisterung.

Die Roon-Software ist als Jahresabonnement oder lebenslanges Abo per Download von der Roon-Website verfügbar. Zwei Wochen Test sind kostenlos möglich, um so das Programm und seine Fähigkeiten auszuprobieren.

Mit Roon können alle Audiodateien im Heimnetzwerk, gleichgültig ob auf Festplatte, NAS oder anderen Speichermedien abgelegt, verwaltet und wiedergegeben werden. Die Integration von Streamingdiensten wie TIDAL oder Qobuz ist vom Anfang der Entwicklung an vorgesehen gewesen.

Neben den üblichen Sortierungen nach Interpret, Titel, Komponist usw. können mit Hilfe von Roon auch Katalognummern, Labels und musikalische Formen wie Arien, Balladen, Ballett, Kantaten usw. gefunden werden.

Klickt man auf einen Künstler, wird dieser mit Bild, einer ausführlichen Biografie, den Bandmitgliedern und jeder Menge Weblinks angezeigt. Soweit vorhanden, werden auch Konzerte in der Nähe und sogar Songtexte parallel zur Wiedergabe eingeblendet. Die Daten stammen aus den Katalogen von All Music Guide, Gracenote, Musicbrainz, Rovi, Songkick und werden täglich aktualisiert.

Eine weitere Erläuterung der Roon-Software würde den Rahmen hier sprengen. Deshalb hier der Verweis auf drei Videos bei YouTube, die die Funktionalitäten ebenso ausführlich wie anschaulich erläutern:
Um in den Genuss der Roon-Software zu kommen, gibt es mehrere Möglichkeiten. Die einfachste Möglichkeit ist ein Computer/Laptop, auf dem das komplette „Roon-Paket“ installiert wird. Der Rechner wird dann direkt am besten via USB an einen hochwertigen Audio DAC angeschlossen. Die Bedienung erfolgt dann komplett über den verwendeten Computer.

Eine weitere, weitaus bequemere Lösung ist die Verwendung eines Netzwerkplayers. Hier muss das „Endgerät“ – also der Streamer – „roonfähig“ sein. Die Zahl der Hersteller, die Roon lizensiert haben, ist schon beachtlich und wächst ständig. So renommierte Hersteller wie Brinkmann, Creek, Naim oder T+A bieten entsprechende Netzwerkspieler an oder haben solche in der Entwicklung.

Zusätzlich zum „roonfähigen“ Netzwerkplayer benötigt man noch den sog. roon core, der die Verwaltung und die Rechenleistung übernimmt.

Die bislang nur als Softwareanbieter auftretende Roon Labs Inc. bietet nunmehr mit zwei lüfterlosen Audio-Servern eine eigene Hardwarelösung für den roon core an. Der Nucleus kann bis zu 120.000 Titel verarbeiten, der Nucleus+ ist für noch größere Sammlungen und Ansprüche vorgesehen und das derzeitige Topgerät der Serie. Die Steuerung erfolgt über Tablet oder Smartphone (Android oder IOS).

HighRes-Formate mit 384 kHz in PCM und bis DSD 256 sind kein Problem.

Optional kann eine 2,5 Zoll SSD- oder HDD-Festplatte als interner Datenspeicher im Nucleus nachgerüstet werden. Die Integration ins Netzwerk erfolgt mittels Gigabit-Ethernet, für Festplatten stehen Thunderbolt 3 Schnittstellen und zwei USB 3.0 Ports zur Verfügung. Diese USB-Ports können - wie erwähnt - aber auch für entsprechende USB-DACs genutzt werden, sodass der Nucleus by Roon nicht nur als Server, sondern direkt auch als Player fungieren kann.

Internet-Radio und MQA werden von den beiden Nucleus-Servern ebenfalls unterstützt. Außerdem ist DSP, also eine Raumkorrektursoftware mit einem professionellen parametrischen Equalizer integriert. Erweiterungen hin zu Multiroom-Anwendungen (bei Nucleus+ sogar für mehr als 5 Zonen) sind ebenfalls bereits vorgesehen.

Die Möglichkeiten, die der Roon Nucleus bietet, sind unglaublich vielfältig und können hier nur angerissen werden. Wenn Sie Interesse haben, dann vereinbaren Sie einen Vorführtermin und überzeugen Sie sich selbst von der Leistungsfähigkeit des Nucleus zusammen mit der Roon Software.

Weitere Informationen finden Sie hier:

Dienstag, 27. März 2018

Nagra HD PreAmp

Als Nagra aus der Schweiz im Jahr 1997 mit dem Nagra PL-P einen Highend-Vorverstärker im typischen Design der Bandmaschinen des Herstellers vorstellte, war dies eine kleine Sensation. Im Januar 2018 sorgten die Schweizer bei Messen zunächst in Denver und dann bei der CES in Las Vegas erneut für Furore. Eine komplett neu entwickelte Vorstufe wurde offiziell vorgestellt: Der Nagra HD PreAmp.

„Ein weißes Blatt Papier“, so Nagra, war die Basis für die Entwicklung. Will heißen, dass die Vorstufe von Anfang bis Ende komplett neu entwickelt und jeder Aspekt dahingehend hinterfragt wurde, ob es nicht noch eine bessere Lösung gibt. Auf die Kosten wurde bei diesem Flaggschiff keine Rücksicht genommen. Die Entwickler konnten in der Tat „aus dem Vollen schöpfen“. Wobei natürlich die Erfahrungen sowohl aus dem professionellen wie auch dem obersten Consumer Sektor hier eingeflossen sind.

Auffälligstes optisches Merkmal ist die Zweiteilung des Vorverstärkers. Wer nun einfach an eine ausgelagerte Netzversorgung dachte, liegt falsch. Eine „virtuelle Batterie“, von Nagra SUPER CAPACITOR POWER SUPPLY genannt, versorgt den HD-PreAmp ohne die üblichen Nachteile von Akkus oder Batterien mit Strom.

Um Mikrophonie und damit negative Einflüsse auf das Klangbild schon beim Entstehen zu bekämpfen, stehen Vorstufe und Stromversorgung auf speziell konstruierten, auf das Gerät exakt abgestimmten, Schock-Absorbern.

Der HD-Preamp ist eine Line-Röhrenvorstufe, die neue Maßstäbe für Rauschfreiheit und Geräuschspannungsabstand aufzeigt. Mehr als 160 dB „signal to noise“ sprechen eine deutliche Sprache. Damit also runde 60 dB „besser“ als bei vergleichbaren Röhrenvorstufen der Spitzklasse und 20 – 30 dB über dem Niveau der besten Transistor-Vorverstärker ...mehr

Sonntag, 25. März 2018

Electrocompaniet EMC 1 MKIV CD-Player

Es gibt sie also doch noch – nein, nicht die Dinosaurier, die sind allenfalls noch im Museum oder im Kino zu betrachten. Hier geht es um einen Dino der anderen Art: Der Electrocompaniet EMC 1 MKIV ist mit seinem Gewicht von 18 kg und dem reinen CD-Laufwerk ein Statement der besonderen Art. Seit 1998 wird der EMC 1 gebaut, jetzt in der MK IV Ausbaustufe. Bewährtes bleibt, neue Entwicklungen werden aufgenommen und umgesetzt.

Der norwegische Hersteller hat bewusst ein puristisches ausschließlich für CD ausgelegtes Laufwerk verbaut, das auf den österreichischen Stream-Unlimited-Antrieben basiert, deren Qualität weltweit von CD-Anbietern in der Highend-Klasse geschätzt werden ...mehr

Sonntag, 18. März 2018

Electrocompaniet ECM 1 Netzwerkplayer

Netzwerkplayer oder Server sind derzeit ein zentrales Thema. Und dies nicht nur für Menschen unter 25 Jahren. Seitdem Qobuz und TIDAL für runde 20.- Euro Musik in CD-Qualität (teilweise sogar HighRes-Dateien) offerieren, ist dies selbst für überzeugte Highender eine Alternative geworden. Alleine schon aus Platzgründen. Einer unserer Kunden, mit 16.000 CDs im Schrank, kauft sich nur noch SACDs oder CD-Exoten, da er keine CDs mehr unterbringt.

Wie von Electrocompaniet nicht anders zu erwarten, geht man dort das Thema Netzwerkplayer konsequent und kompromisslos an. Der ECM-1 bringt mit seinem überdimensionierten Ringkerntrafo gute 8,2 kg auf die Waage. Es stehen vier Digitaleingänge (2 x koaxial RCA, 2 x TosLink), ein USB-Anschluss für eine externe Festplatte oder einen Datenstick und eine Ethernet-Verbindung mittels RJ 45-Buchse zur Verfügung. Eine hervorragende vollsymmetrische Class-A-Ausgangsstufe wurde von den Norwegern verbaut. Man merkt die jahrzehntelange Erfahrung z.B. mit dem Netzwerkplayer ECM-2, von dem viele Teile weiterentwickelt übernommen wurden.

Die Streaming-Dienste Qobuz, Tidal sowie Spotify und demnächst auch Deezer sind vorinstalliert. Internetradio ist ebenfalls integriert. Der ECM-1 lässt sich per Mobilgerät über die gleiche App oder ein identisches Browser-Interface steuern wie die kabellose „Living line“-Gerätefamilie von Electrocompaniet ...mehr

Mittwoch, 14. März 2018

Linn Akurate DS/3 und DSM/3 Katalyst

Katalyst steht für Linns vierte DAC Generation. Die DAC Struktur wurde komplett überarbeitet. Zum ersten Mal kommt eine ultrastabile Eingangsreferenzspannung zum Einsatz. Weitere Verbesserungen betreffen die interne Datenoptimierung, eine nochmals verbesserte Master Clock, mehrere neue unabhängige Spannungsversorgungen für die einzelnen Stufen sowie eine neue analoge Ultra Low Noise Ausgangstreiberstufe.

Alles zusammen führt zu sehr deutlich verbesserten Messwerten und damit zur größten Klangsteigerung von allen Akurate DS-Updates. Das Klangbild gewinnt deutlich an Tiefe, Plastizität und Natürlichkeit. Letzte Härten des digitalen Signals sind wie weggeblasen.

Sonntag, 11. März 2018

Tannoy Lautsprecher

Tannoy gehört zu den britischen Inseln wie Tee, Plumpudding und Whiskey. Die Geschichte geht bis ins Jahr 1926 zurück. Bekannt wurde Tannoy auch international mit Beschallungssystemen und PA-Anlagen. Tannoy ist eines der wenigen Unternehmen, dessen Name als Synonym für eine ganze Produktgruppe steht, wie z.B. Tempo (für Papiertaschentücher) oder Uhu (für Alleskleber). Wenn auf einem britischen Bahnhof ein Reisender ausgerufen wird, nennt man dies „over the Tannoy", eine Durchsage über ein Lautsprechersystem machen. „You’ve been tannoyed“ bekommt der Ausgerufene dann zu hören.

Zunächst in Tonstudios und ab den 50er-Jahren auch in Highend-Anlagen reüssierte Tannoy bald zu einer festen Größe und gehört zu den klassischen und legendären britischen Lautsprecherherstellern. Der Dual Concentric Lautsprechertreiber ist mit Sicherheit die technologisch wichtigste Entwicklung von Tannoy. Sein Ziel: eine nahezu perfekte Punktschallwiedergabe durch die Anordnung eines Hochtonlautsprechers im Zentrum der Tieftonmembran. Für eine phasenkohärente Schallabstrahlung wurde der Hochtöner über einen Hornkanal im Tieftonsystem eingebunden.

Ziel war es, dass die Signale des Tieftöners gleichzeitig mit den Hochtonsignalen am Ohr des Zuhörers ankommen, also keine Zeitverzögerung besteht. Diese Verzögerung wurde von Tannoy schon 1947 beim Monitor Black erkannt und kompensiert. Andere Hersteller brauchten viele Jahre und versuchten dann die Zeitdifferenz z.B. durch nach hinten versetzte Hochtöner oder nach vorne versetzte Basslautsprecher bzw. Korrekturen in der Frequenzweiche zu kompensieren.

Tannoy war hier seiner Zeit weit voraus und daher im Studiobereich und beim Rundfunk weit verbreitet. Einige der legendärsten Musikproduktionen entstanden mit Hilfe von Tannoy-Lautsprechern wie z.B. Pink Floyds „Dark Side of the Moon“ oder „Blade Runner“ von Vangelis. In den Studios von Decca und dem legendären Abbey Road-Studio der EMI gehörten und gehören Tannoy-Monitore zur Grundausstattung.

Wir haben uns in diesem Jahr wieder um Tannoy gekümmert und fanden die Neuauflage der in den 70er-Jahren legendären Legacy-Serie überzeugend. Auf der HiFiDeluxe in München liefen die drei Lautsprecher der Legacy-Serie - Arden, Cheviot und Eaton - an Röhrenverstärkern von Unison aus Italien. Eine geglückte Kombination.

Seit Anfang September 2017 sind wir autorisierter Tannoy-Händler und engagieren uns für die Lautsprecher der Legacy-Serie. Kommen Sie doch einfach nach Terminvereinbarung, damit wir uns auch wirklich Zeit für Sie nehmen können, mit Ihren Lieblingsplatten (Vinyl oder CD) bei uns vorbei und hören selbst ...mehr

Mittwoch, 7. März 2018

Music Day Februar 2018 - Zurück in die Zukunft mit Tannoy

Ein Beitrag von Rainer Götz

Es war in der Tat überraschend, als der britische Lautsprecherhersteller Tannoy in Mai 2017 bei der HiFiDeluxe eine Neuauflage seiner HDP-Monitore aus dem Jahr 1975 ankündigte. Die Vorführung in München war nicht nur für mich eines der Messehighlights, sondern offensichtlich auch für Oliver Wittmann, denn seit Ende des vergangenen Jahres ist er Tannoy Legacy-Stützpunkthändler. Beim Music Day im Februar stellte er den größten Lautsprecher aus dieser Serie, die Arden, Kunden und Interessenten vor.

Der bewährte, hochmusikalische und absolut betriebssichere Röhrenvollverstärker V 110 SE von Octave Audio sorgte dabei für mehr als ausreichende Leistung. 2 x 110 Watt liefern seine KT 120-Röhren – für die Arden mehr als genug.

Als digitale Quelle diente der T+A Multiplayer MP 2500 R, einer der wenigen Player, der ein eigenentwickeltes SACD-Laufwerk der Sonderklasse enthält. Analog diente der Linn LP 12 Akurate Level mit dem neuen Lingo IV Netzteil als Laufwerk. Als Phonovorstufe kam die Tom Evans „The Groove Anniversary MK 2“, die Oliver Wittmann ja exklusiv in Deutschland, Österreich und der Schweiz importiert, zum Einsatz.

Die Cinch- und Lautsprecherkabel waren, wie fast immer, von Swiss Cable und zwar jeweils das Top-Modell Reference Plus. Netzkabel: Swiss Cable und Ringmat Pure Power, in Verbindung mit der Audioplan Powerstar und der Ringmat Pure Power Netzzuleitung.

Der „Star“ der Veranstaltung, die Tannoy Arden, stand mit dem 15 Zoll-Dual-Concentric-Chassis natürlich im Mittelpunkt und zog die Blicke auf sich. Optisch fast originalgetreu wie im Jahr 1975, aber natürlich mit dem Klangbild von heute. Schließlich hat sich in der Fertigungs- und Messtechnik in über 40 Jahren viel geändert. Der gesamten Legacy-Serie von Tannoy und damit auch für die Arden kann ein außerordentlich gutes Preis-/Leistungsverhältnis attestiert werden.

Montag, 26. Februar 2018

Linn LINGO 4 und Linn URIKA 2, und der LP 12 lebt auf

Ein Beitrag von Rainer Götz

Für den 21. Februar 2018 stellte Oliver Wittmann in einem direkten Vergleich die neue Motorsteuerung Lingo IV und den Phono-Vorverstärker Urika II vor. Ein Vergleich, der nicht nur für Besitzer des legendären Linn LP 12 von Interesse war. Wer dachte, die analoge Entwicklung hätte ihren Zenit schon überschritten, wurde bei der Demonstration im Hause Wittmann angenehm überrascht.

Doch zunächst mal zu den Beteiligten. Oliver Wittmann stellte für die Direktvergleiche eine komplette digitale Linn-Kette mit dem vollaktiven Linn Klimax Exakt 350 als Wandler/Lautsprechersystem und drei LP 12 Laufwerken auf. Tonarm, die ZYX-MC-Systeme waren penibel eingestellt, das Subchassis des LP 12 konnte im Linn’schen Sinne frei schwingen. Beste Voraussetzungen, um zu zeigen, dass der LP 12 auch nach 45 Produktionsjahren – nicht zuletzt dank der neuen Upgrades – noch immer zur Weltspitzenklasse der Laufwerke gehört. Als Besonderheit versah Oliver Wittmann den LP 12 mit dem „alten“ Lingo mit einem wesentlich teureren ZYX-Tonabnehmersystem, um den Einfluss des Abtasters auf die Gesamtwiedergabe zu demonstrieren.

Montag, 12. Februar 2018

MUSIC DAY am Donnerstag (22.02.18)

Der Music Day am Donnerstag, den 22. Februar 2018, 16:00 bis 20:00 Uhr, steht ganz im Zeichen der neuen Tannoy Legacy Lautsprecherserie. Highlight der Serie ist zweifellos die Arden. Ausgestattet mit einem 15 Zoll Koaxialchassis verspricht das Konzept höchsten musikalischen Spaßfaktor zu einem sehr überschaubaren Preis. Unsere Vorführanlage:

Linn-Veranstaltung: 45 Jahre Linn LP 12

Wann: Mittwoch 21. Februar 2018

Zum Jubiläum bringt Linn ein revolutionäres Urika 2 sowie ein völlig neues Lingo 4 auf den Markt. Das Linn Urika 2 und Lingo 4 Lounge Event findet am 21. Februar bei uns im Studio statt. Es gibt zwei Termine (15 Uhr und 18 Uhr), zu denen man sich online bei Linn anmelden kann:

21.02.2018, 15 Uhr:

21.02.2018, 18 Uhr:

Dienstag, 6. Februar 2018

Linn URIKA II

Das Urika 2 setzt einen neuen Standard für Phonovorverstärker. Erstmals wird die RIAA-Entzerrung auf der digitalen Ebene absolut verlustfrei möglich. Das Ergebnis sind geringere Verzerrungen, geringere Nebengeräusche und damit ganz einfach mehr Musik.

Die Anpassung an verschiedenste Tonabnehmer erfolgt über das Linn Konfig vom Hörplatz. Der Ausgang erfolgt absolut verlustfrei über die Linn Exakt Link Anschlüsse. Das jetzt nur noch 25 cm lange und hoch flexible T-Cable sorgt für deutlich reduzierte Signalverluste und Störgeräusche. Zudem kann jetzt das legendäre 3-Punkt-Subchassis noch freier schwingen ...mehr

Montag, 5. Februar 2018

Linn LINGO 4

Das neue Lingo 4 verfügt über ein integriertes Motordrehzahl-Managementsystem und nutzt digitale Signalverarbeitungs-Technologie, damit sich der Plattenteller noch präziser und gleichmäßiger dreht. Das ist für die Qualität der Musik ausschlaggebend, denn die geringste Geschwindigkeitsveränderung wirkt sich auf die Tonhöhe aus. Ein Plattenspieler, der nicht präzise läuft, ist wie ein Musikinstrument, das nicht richtig gestimmt wurde.

Das neue Modell ist eleganter, kompakter und cleverer als je zuvor. Genau wie das Urika 2 bietet es messbare und vor allem hörbare Vorteile. Das Lingo 4 ist die Quelle der Audioquelle und damit die erste Verbesserung, die jeder LP 12-Besitzer vornehmen sollte ...mehr

Mittwoch, 31. Januar 2018

Music Day Januar 2018 - Tangential- oder Drehtonarm: Ein interessanter Vergleich

Ein Beitrag von Rainer Götz

In der Fachpresse ist hin und wieder von einer „Überlegenheit“ der Tangentialtonarme gegenüber ihren radial abtastenden „Brüdern“ zu lesen. Oliver Wittmann und Markus Nolden wollten im Rahmen ihres monatlich stattfindenden Music Days aufzeigen, was an den Behauptungen dran ist, und zur Versachlichung der Diskussion beitragen. Dazu hatten sie Melanie Groetsch von Clearaudio als Special Guest und „Master of Ceremonies“ für den Music Day eingeladen.

Melanie Groetsch führte mit Hilfe von drei Laufwerken die prinzipbedingten Unterschiede zwischen Drehtonarmen und Tangentialarmen vor. Der im fränkischen Erlangen beheimatete Hersteller feiert in diesem Jahr sein 40-jähriges Bestehen, hat also eine lange Historie, was analoge Musikwiedergabe angeht. Neben Plattenspielern und Tonarmen sind auch Tonabnehmersysteme und Plattenwaschmaschinen eng mit dem Namen Clearaudio verbunden.

Für einen direkten Vergleich standen zwei Clearaudio Concept mit identischer Systembestückung bereit. Der eine mit dem Satisfy-Arm, der andere mit dem TT5-Tangentialtonarm auf der Swing Base des Erlanger Herstellers montiert.

Eine Stufe höher, auf dem mit zwei Armen bestückbaren Clearaudio Innovation, spielten der 9 Zoll-Arm Universal (es gibt den Universal auch in einer 12-Zoll-Variante) und der TT-3-Tangentialtonarm. Bei beiden Tangentialtonarmen läuft übrigens der Schlitten, auf dem der Tonabnehmer montiert ist, nahezu reibungslos, einzig von der Abtastnadel gezogen, spurfehlwinkelfrei nach innen auf analoger Ideallinie, also so, wie sie beim Schneiden vorgegeben wurde. Tonabnehmersystem in beiden Armen war das Clearaudio Charisma, das sich durch ein besonders gutes Preis-/Leistungsverhältnis auszeichnet.

Dienstag, 16. Januar 2018

MUSIC DAY Spezial am 25.01.18

Am Donnerstag, den 25. Januar 2018, laden wir von 16:00 bis 20:00 Uhr zu einem MUSIC DAY Spezial.

"Spezial" bedeutet, dass wir Unterstützung bekommen. Wir freuen uns, Melanie Groetsch von Clearaudio als Special Guest begrüßen zu dürfen.

Außerdem erwartet sie:
  • Clearaudio Analog Workshop: Tangential Tonarm / Drehtonarm
  • ProAc Lautsprecher, D 48 R
  • Octave Verstärker, V 80 SE
  • Tom Evans Phonovorverstärker
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wir freuen uns auf Ihren Besuch...

Montag, 8. Januar 2018

T+A Lautsprecher Talis S 300

Lautsprecherhersteller in aller Welt experimentieren immer wieder mit den unterschiedlichsten Gehäusematerialien. Unter den Herstellern gibt es grob gesagt zwei Lager. Die einen legen großen Wert, dass ihre Gehäuse nicht akustisch „tot“ sind, sondern im Takt der Musik mitschwingen. Harbeth ist ein gutes Beispiel dafür, dass dies ein Weg zum Erfolg ist. Auf der anderen Seite stehen die Hersteller mit der These, dass ein Gehäuse möglichst nicht mitschwingen und still sein sollte.

Die Wege, die zum Ziel führen, sind unterschiedlicher Art. Die einen setzen auf einen komplizierten Matrixaufbau aus Holz und MDF, wieder andere auf Spezialkunststoffe, manche sogar auf Bitumen und Beton oder füllen ihre Gehäuse bzw. deren äußere Hülle mit Sand oder Bleikugeln, und dann gibt es die Hersteller, die Aluminium als Gehäusematerial setzen.

Bei T+A stehen Lautsprecher mit dem Namen Talis seit vielen Jahren für fantastisch aussehende und einzigartig verarbeitete Lautsprecher aus massiven Aluminium, die auch noch gut klingen. Generell erlaubt Aluminium Formgebungen, Oberflächen- und Design-Optionen, wie sie mit Holzgehäusen aus MDF oder Massivholz nicht machbar wären ...mehr