Dienstag, 14. November 2017

Burmester Streaming Days am Samstag

Die Burmester Streaming Days finden am kommenden Samstag (18.11.2017) von 10 bis 16 Uhr in unserem Stuttgarter Studio statt. Es wird zwei Vorführungen geben, und zwar um 11 Uhr und um 13 Uhr. Worum geht es?

Spielend leichter Zugriff auf Ihre Musikbibliothek, Streaming- und Download-Portale, Internetradio oder USB-Sticks. Erleben Sie die große Variationsbreite der Burmester Netzwerkprodukte live auf den Burmester Streaming Days 2017.

Mit der nahtlosen Einbindung der Musik-Streaming- und Download-Dienste Tidal®, Qobuz® und Highresaudio® bietet Burmester seinen Kunden einen komfortablen Zugang zu über 40 Millionen Musiktiteln in hochauflösender Qualität und verlustfreier Übertragung. Zeitgleich bei über 30 Burmester Handelspartnern in Deutschland und Österreich startet die Burmester Playlist am 18. November um 11 Uhr und erneut um 13 Uhr. Die Musikstücke von Blues und Jazz über modernen Pop bis hin zur Klassik wurden exklusiv von Burmester-Mitarbeitern ausgewählt. Burmester bietet absoluten High End Klang unabhängig vom Musik-Genre.

Burmester Netzwerkprodukte stehen für die perfekte Komposition aus Komfort und Klangqualität und repräsentieren die moderne Gegenwart der High-End-Musikwiedergabe. Für das 111 Musiccenter und die Pionierarbeit im Segment der High-End-Musikserver wurde Burmester im Februar 2017 mit dem Innovationspreis der Redaktion von Stereoplay ausgezeichnet. Zu den zukunftsweisenden Netzwerkprodukten bei Burmester gehören 111 Musiccenter, 151 Musiccenter, 150 Network Player und die Phase 3 mit dem integrierten 161 All-in-One. Die schlüssige und intuitive Bedienung sämtlicher Burmester Netzwerkprodukte über die Burmester App ist dabei Garantie für das absolut unbeschwerte Hörvergnügen.

Freuen Sie sich auf einzigartigen Musikgenuss und fundierte Informationen zu den Burmester Netzwerkprodukten sowie zum Thema Musik-Streaming und -Download. Als zusätzliches Highlight hat jeder Besucher die einzigartige Chance auf den Gewinn eines Burmester 150 Network Players inklusive Apple® iPad.

Mehr Informationen finden Sie unter: www.burmester.de/streamingdays

Sonntag, 12. November 2017

T+A Multi-Player 2500 R

Als großen Bruder des MP 2000 R MK II, mit den Genen des Überflieger-Multi-Players MP 3100 HV, so könnte man plakativ den neuen, erstmals auf der Highend 2017 in München vorgestellten Multi-Player MP 2500 R beschreiben. Der neue Player wurde konsequent auf die kompromisslose Wiedergabe von hochauflösenden Audiodaten hin entwickelt.

Erfreulicherweise hat man bei T+A die Renaissance der SACD – gerade auf dem asiatischen Markt – erkannt und mit einem von Grund auf neu entwickelten Laufwerk, das Stereo-SACDs auslesen kann, Rechnung getragen. Bei der Laufwerkentwicklung konnte T+A auf Erkenntnisse mit dem SACD/CD-Laufwerk der Top-Multiplayers MP 3100 HV zurückgreifen. So konnten die Zugriffszeiten bei SACD-Wiedergabe im Vergleich zu Mitbewerber-Produkten drastisch verkürzt worden ...mehr

Mittwoch, 8. November 2017

Bericht zu unserer T+A Hausmesse

Ein Bericht von Rainer Götz

Von dem amerikanischen Essayisten, Dichter und Philosophen Ralph Waldo Emerson stammt die Aussage „Wahrer Reichtum besteht nicht im Besitz, sondern im Genießen.“ Dies könnte als Motto über der Highend-Anlage stehen, die Oliver Wittmann und sein Team im November bei der erstmals veranstalteten T+A Hausmesse vorgestellt haben. Oliver Wittmann und Markus Nolden wurden bei diesem Event von Julian Strauß, dem Regionalrepräsentanten von T+A aus Herford, unterstützt.

Auf eine ausführliche Vorstellung der gespielten Geräte kann ich hier verzichten, die Basisinformationen finden Sie unter der Kategorie „Produkte“ auf der T+A-Website: http://www.ta-hifi.de/audiosysteme/hv-serie/

Die gezeigten und vorgeführten Geräte und Lautsprecher waren alleine schon durch ihre optische Präsenz beeindruckend. Von der Haptik reden wir mal gar nicht. Made in Germany im klassischen Sinn. Alles Geräte aus der „Highvoltage“-Topserie von T+A: Der Multiplayer MP 3100 HV diente als Programmquelle, um CDs und SACDs abzuspielen. Erfreulich, dass ein renommierter Hersteller aus Europa wieder ein neues, von Grund auf selbst entwickeltes SACD-/CD-Laufwerk vorstellt (!) und dem Gejammere vom Ende der CD und dem Tod der SACD mit einem überzeugenden Statement entgegentritt. Gerade in Fernost gibt es einen festen Markt für neue SACD-Scheiben und hochwertige CDs. Die hochpreisigen XRCD-, SHM- und Blue-Spec-Serien japanischer Plattenfirmen beweisen die Marktakzeptanz für diese Qualitätsserien.

Der MP 3100 HV kann aber nicht nur die Silber- oder Goldscheiben abspielen, sondern ist Programmquelle für UKW-, DAB+- und Internet-Radio und gibt HighRes-Daten in PCM und DSD in höchstmöglicher Datenrate wieder. Und wirkt – wie alle Geräte der HV-Serie von T+A – wie für die Ewigkeit gebaut.

Für die Verstärkung war der PA 3100 HV mit dem Zusatznetzteil PS 3000 HV zuständig. Mit einer Nennleistung von 500 Watt pro Kanal an 4 Ohm ein idealer Partner, selbst für komplexe Lasten wie Flächenstrahlern oder Lautsprechern mit extrem niedrigem Wirkungsgrad. Wobei das Leistungsnetzteil PS 3000 HV nochmals klanglich einen ordentlichen „Schub“ in Richtung Solidität und Stabilität für den PS 3100 HV brachte. Man glaubt es auf dem Papier nicht, bis man es selbst gehört hat. Selbst Hornlautsprecher mit ihrem minimalen Leistungsbedarf profitieren von den Hochvoltendstufen plus Leistungsnetzteil von T+A.

Weiteres Highlight bei der Hausmesse war – in Stuttgart exklusiv bei Oliver Wittmann – der Lautsprecher Solitaire CWT 1000-8 SE: Eine gelungene Kombination aus Cylinder Wave Transducer, Line Array-Mittelton-System und elektrostatischem Hochtöner. Trotz seiner Abmessungen von 134 x 32 x 46 cm (H x B x T) ein optisch gefälliger Lautsprecher der absoluten Spitzenklasse. „Ein 35.000 Euro-Lautsprecher, der wie einer aus der 50.000-Euro-Klasse spielt“, meinte Oliver Wittmann einmal zu mir. Und er hat Recht! Doch nun genug der technischen Kurzbeschreibungen. Lassen wir Musik erklingen.

Sonntag, 5. November 2017

Music Day Oktober 2017 - Linn Akubarik Exakt System mit Katalyst-Update

Ein Beitrag von Rainer Götz

Von Voltaire, der den einen als Lebemann und den anderen als feinsinniger Intellektueller galt, stammt der Satz: „Das Bessere ist der Feind des Guten“. Auf die beim Music Day am 26. Oktober 2017 vorgestellte komplette Linn-Anlage trifft dies in vollem Umfang zu. Erstaunlich, welches Potential des Exakt Systems durch das Katalyst-Update freigelegt wird.

Zunächst aber zu den Zuspielern: Da wäre zuerst der Linn-Klassiker par excellence, der Linn LP 12, hier in der Ausbaustufe Akubarik. Der MC-Tonabnehmer von ZYX und eine Tom Evans-Phonovorstufe vervollständigen den Phonozweig. Der bewährte T+A Multi Source Player MP 2000R MK II war für die digitalen Signale als Programmquelle zuständig und lief hier in seiner Eigenschaft als CD-Spieler. Die NF-Kabel stammten von swisscables und Cardas, Netzkabel von Ringmat in Verbindung mit dem Audioplan Powerstar SIII, auch „Keksdose“ genannt.

Als „Schaltzentrale“ oder „Network Music Player“ agierte der Linn Akurate DSM/2. Insgesamt 14 Eingänge stehen zum Anschluss und Upsampling externer Quellen zur Verfügung. Mit 4 x HDMI-, 4 x Toslink- und 3 x Koax-Eingängen sowie zwei Analogeingangsbuchsen (z.B. für eine Phonovorstufe oder einen UKW-Tuner) stehen selbst für große Anlagen mehr als genug Programmquellen zur Verfügung. Ausgänge gibt es in HDMI und S/PDIF, in Toslinik und Koaxial, außerdem Ethernet. Die Verbindung zum Aktivlautsprecher erfolgt über ein schlichtes Netzwerkkabel. Eine aufwendige Highend-Verkabelung ist also hier nicht notwendig, ein solides KAT6- oder noch besser KAT7-Netzwerkkabel reicht völlig aus.

Die eigentliche Umsetzung der eingehenden Signale erfolgt im Aktivlautsprecher Akubarik Exakt, hier mit dem Katalyst-Update der neuesten Generation. Es ist ganz offensichtlich, dass Linn die Technologie seines völlig eigenentwickelten Top-Systems Klimax hier auf ein günstigeres System umgesetzt hat. Der zweite Lautsprecher erhält ebenfalls über ein Netzwerkkabel sein Signal. Alles einfach und simpel aber effektiv.

Freitag, 3. November 2017

T+A Hausmesse in unserem Stuttgarter Studio

Erleben Sie das komplette T+A Programm am Samstag, den 04.11.2017, 11 bis 18 Uhr

T+A Neuheiten:
Cala
MP 3100 HV
PA 3100 HV

Highlight: Die grandiose T+A Topanlage, exklusiv bei uns in Stuttgart: Lautsprecher Solitaire CWT 1000-8SE mit HV Komponenten

Julian Strauß von T+A wird anwesend sein

Wir freuen uns auf Ihren Besuch...

Montag, 30. Oktober 2017

Nagra Classic Int Vollverstärker

Dieser Vollverstärker von Nagra aus der Schweiz ist nichts für Blender, Angeber, Neu-Reiche oder Liebhaber von Protz-HiFi: Das Gehäuse ziert weder Gold noch Silber. Nicht mal hochglanzpolierter Chrom oder gar eine dezent hinterleuchtete Glasfront. Weder blinkende LEDs noch große, zappelnde VU-Meter. Auch keine Gerätehenkel, die eine Verwendung in 19 Zoll-Profi-Rack-Einschübe suggerieren. Der Nagra Vollverstärker Classic Int – erstmals im Januar 2016 auf der CES in Las Vegas vorgestellt – hat eine andere Zielgruppe, nämlich echte Musikliebhaber.

Der Classic Int ist ein recht kompakter Würfel in der Größe 27,7 x 39,5 x 17,4 cm, wiegt aber doch 18 kg und bietet eine Sinus-Ausgangleistung von 100 Watt an 8 Ohm, davon 10 Watt im reinen Class-A-Betrieb. Das dürfte für die meisten Lautsprecher auf dem Markt ohne Probleme ausreichen. MOS-FET-Treiber kommen hier zum Einsatz, denen ein „röhrenähnlicher“ Klang nachgesagt wird. Die Ausstattung ist spartanisch, aber praxisgerecht.

Netzschalter, Lautstärkeregler, Quellenumschalter mit Rückmeldung der eingestellten Programmquelle in einem Sichtfenster. Die Empfindlichkeit der Eingänge lässt sich in einem Menü justieren. Lautstärkesprünge z.B. zwischen CD und Tuner werden dank dieses durchdachten Features vermieden. Das ‚intuitive‘ Menü erlaubt den Zugang zu allen benutzerdefinierten Einstellungen sowie auch zur Betriebszeit. Alle Funktionen können auch mittels Fernbedienung aufgerufen werden. Die Eingänge können übrigens selbst „personalisiert“ werden ...mehr

Dienstag, 24. Oktober 2017

T+A Solitaire CWT 1000-8 SE

Die Solitaire-Lautsprecherserie von T+A umfasst aktuell zwei Typen: Solitaire CWT 2000 SE und Solitaire CWT 1000-8 SE. Beide sind in der absoluten Highend-Klasse angesiedelt und für etablierte Marken aus USA, Italien, Frankreich oder Großbritannien eine mehr als erstzunehmende Konkurrenz.

Wir sind seit über 20 Jahren im Highend-Business tätig und kennen den Markt. Als wir die CWR 1000-8 SE erstmals gehört haben, stand die Entscheidung sehr rasch fest: Diesen Lautsprecher müssen wir unbedingt ins Programm aufnehmen.

Der Solitaire CWT 1000-8 SE unterscheidet sich von den meisten Highend-Lautsprechern dadurch, dass er als sogenannter Cylinder Wave Transducer (CWT) konstruiert ist. Er strahlt zwischen den Lautsprechern ein sehr homogenes Schallfeld ab, oberhalb der Gehäuse und nach unten ist die Abstrahlung des gesamten Mittel- und des Hochtonbereichs gering. Damit gibt es auch sehr wenig Reflexionen und Beeinflussungen des Klanges durch den Abhörraum, denn im Mittel-Hochtonbereich werden die entscheidenden Informationen des Gesamtklangbildes wie Ortung, Räumlichkeit und Dynamik übertragen ...mehr

Sonntag, 22. Oktober 2017

MUSIC DAY am Donnerstag

Beim kommenden MUSIC DAY am Donnerstag 26.10.17 (16 - 20 Uhr) geht es um das Linn Akubarik Exakt System mit Katalyst Update: Nach dem klanglich überragenden Katalyst Update für alle Klimax DS und DSM bringt Linn nun das Katalyst Update auch für das Klimax Exakt System und für das Akubarik Exakt System. Erste Höreindrücke sind beeindruckend. Der Klangunterschied ist noch größer als beim Klimax DS. Eigentlich kein Wunder, denn pro Lautsprecher sind hier 5 DA-Wandler verbaut. Alle 5 profitieren enorm von der neuen Katalyst Schaltungstechnik. Mit von der Partie wird natürlich auch ein LP 12 in der Ausbaustufe Akubarik sein. Wir freuen uns auf Ihren Besuch...

Freitag, 20. Oktober 2017

Harmonix Zubehör

Eine feste Größe in Sachen HiFi-Zubehör ist seit Jahren die japanische Firma Harmonix. Neben Zubehör liefert Harmonix unter dem Namen Reimjo Highend CD-Spieler und -Verstärker, die von uns seit langem ob ihrer Musikalität geschätzt werden. Erkenntnisse aus der Entwicklung dieser Geräte flossen beim Harmonix-Zubehör ein und umgekehrt.

Neben NF-Lautsprecher- und -Netzkabel baut sich der Ruf von Harmonix in erster Linie auf Klangbasen, Spikeuntersteller und Gerätefüßen auf. Es ist auch für uns immer wieder erstaunlich, welche Klangunterschiede sich ergeben und welches Verbesserungspotential hier liegt ...mehr

Freitag, 13. Oktober 2017

Burmester Streaming Days

Am Samstag, den 18.11.2017, von 10 bis 16 Uhr findet in unserem Stuttgarter Studio der Burmester Streaming Day 2017 statt.

Spielend leichter Zugriff auf Ihre Musikbibliothek, Streaming- und Download-Portale, Internetradio oder USB-Sticks. Erleben Sie die große Variationsbreite der Burmester Netzwerkprodukte live auf den Burmester Streaming Days 2017. Freuen Sie sich auf einzigartigen Musikgenuss und fundierte Informationen zu den Burmester Netzwerkprodukten sowie zum Thema Musik-Streaming und -Download ...mehr

Donnerstag, 12. Oktober 2017

Clearaudio Innovation

Das Wort Innovation ist vom lateinischen Verb innovare (erneuern) abgeleitet. Es heißt also so viel wie „Neuerung“ oder „Erneuerung“. Mit einem riemengetriebenen Masselaufwerk Gleichlaufdaten wie bei direkt angetriebenen Plattenschneidemaschinen anzustreben und tatsächlich zu erreichen, ist in der Tat eine vor Jahren noch undenkbare Innovation bei den Schallplattenlaufwerken. Clearaudio gibt eine Gleichlaufabweichung von 0,05 % an! Nur durch eine eigens neu entwickelte Motorsteuerung mit sensorbasierter Regelelektronik OSC (Optical Speed Control) wurde dies möglich. Dies in Verbindung mit einem Gleichstrommotor, der ein hohes Drehmoment aufweist. Ziel der Entwicklung war ein absolut ruhiges und unaufgeregtes Klangbild.

Rein optisch gehört der Clearaudio Innovation zu den Laufwerken im „Bohrinsel-Design“. Es handelt sich dabei um eine Sandwichkonstruktion aus Schichtholz und Aluminium. Der Plattenteller aus hochverdichtetem 70mm Kunststoff besitzt einen 15 Millimeter starken, präzisionsgedrehten und dynamisch gewuchteten massiven Edelstahl–Subteller, der selbst wieder auf einer invertierten und polierten geschliffenen Keramiklagerachse - mit einer Laufbuchse aus Sinterbronze - inklusive CMB-Magnetlager ruht. Eine patentierte Eigenentwicklung von Clearaudio übrigens. Das ganze Laufwerk ist, natürlich vollständig „Made in Germany“ oder besser „Made in Erlangen“. Eine Garantie von 5 Jahren unterstreicht den Qualitätsanspruch ...mehr

Mittwoch, 11. Oktober 2017

Clearaudio Tangentialtonarm TT5

Tangentialtonarme sind so was wie die Exoten unter den Tonarmen. Die ersten Exemplare tauchten Anfang der 70er-Jahre in den USA auf. Harry Pearson, der Herausgeber des US-Highend-Magazins „The Absolute Sound“, besser unter seinem Kürzel HP bekannt, setzte den Rabco SL8E-Arm, der die Schallplatte tangential zur Plattentellerachse in gerader (linearer) Richtung mitbewegt, auf seine erste Referenzliste.

Anfang der 80er-Jahre, kurz vor Markteinführung der Compact Disc, hatten fast alle japanischen Hersteller mindestens ein Laufwerk mit tangential abtastendem Tonarm im Programm. In Europa bauten B&O sowie Revox Plattenspieler, die Schallplatten nach dem tangentialen Prinzip abtasteten. Mit Einführung der CD verschwanden dann fast alle Tangentialtonarme vom Markt. Lediglich der US-Tüftler Louis Souther baute seine, bei Kennern und Liebhaben hochgeschätzten „Tri Quartz“-Arme weiter.

Im Gegensatz zu anderen Konzepten kam Souther ohne eine motorische Vorschubsteuerung nebst Regelelektronik aus. Der Vorschub erfolgte rein mechanisch. Clearaudio hat, als sich Louis Souther in den Ruhestand zurückzog, das Patent und die Fertigungsrechte für diese Tonarme übernommen und baut die Arme seither in „Made in Germany“-Qualität in Erlangen.

Genereller Vorteil eines Tangentialtonarms ist, dass die Nadel im Idealfall immer exakt tangential zur Rille liegt. So treten weniger Verzerrungen auf, weil die Nadel im gleichen Winkel abtastet wie der Schneidestichel, der beim Herstellen der Platte die Rille formt ...mehr

Sonntag, 8. Oktober 2017

Naim Uniti Core

„Die perfekte Schaltzentrale für Ihre digitale Musiksammlung“, mit diesen Worten wirbt Naim Audio für den neuen Uniti Core. Was steckt in dem 7 kg schweren Gerät mit den kompakten Maßen 95 mm x 214 mm x 265 mm? Zunächst mal ein Ripper. Das hört sich martialisch an, zumal ein Hersteller aus dem fränkischen Bayreuth seinem CD-Ripper den furchteinflößenden Namen „Jack the Ripper“ gegeben hat. Nun, friedliche Aufgabe des Naim Core ist es, bitidentische Kopien von CDs anzufertigen und die Daten intern oder auf einem lokal angeschlossenen NAS bzw. USB-Gerät abzuspeichern.

Wiedergeben können Sie Ihre Musik dann entweder über einen externen Digital-/Analogwandler (wir beraten Sie hier gerne, welche Geräte hierfür in Frage kommen) oder Sie spielen Ihre Musik direkt über den Uniti Core ab. Zur Vermeidung von Störungen (Jitter etc.) ist der Digital-Ausgang des Core präzise getaktet und zudem galvanisch entkoppelt. Bei Naim überlässt man eben nichts dem Zufall ...mehr

Freitag, 6. Oktober 2017

Music Day September 2017 - Burmester HiFi

Ein Beitrag von Rainer Götz

Es ist eine traurige Wahrheit: Auch Audiophile haben Vorurteile: „Röhren klingen per se besser“ und umgekehrt. „Vinyl ist prinzipiell immer besser als Digital“ - das geht natürlich auch andersrum. „Breitbänder eignen sich allenfalls für Streichquartette“ - und aktuell: „Burmester, das ist Designer-HiFi, das nicht klingen kann.“ Wie sagte schon Julius Cäsar: „Den Ahnungslosen schenkt der Herr einen leichten Schlaf.“

Erfreulicherweise ist Oliver Wittmann prinzipiell offen, was neue Technologien und verschiedene Wege zum „guten Klang“ angeht. Trotzdem war es eine Überraschung, als er zum Music Day im September einlud, um dort eine komplette Burmester-Anlage vorzustellen. Ja, das HiFi-Studio Wittmann ist ab sofort autorisierter Burmester-Händler. Leider hat es sich noch nicht so rumgesprochen: das aktuelle Burmester-HiFi hat mit dem „teutschen“, über-analytischen Sound der 80er und 90er Jahre nichts mehr gemein. Oliver Wittmann und Markus Nolden haben dies am 28. September 2017 beim Music Day eindrucksvoll demonstriert.

CD-Spieler war der Burmester 102 aus der Classic-Serie des Berliner Herstellers. Ein Frontlader mit direkt angetriebenem Laufwerk und aufwendigen analogen Ausgangsstufen. Die Signalverarbeitung erfolgt über eine Wandlersektion der neuesten Generation, die Upsampling-Raten können nach den persönlichen Präferenzen ausgewählt und das Klangbild so dem persönlichen Geschmack angepasst werden.

Beim Music Day wurden CDs über das Musiccenter 151 aus der Top-Linie von Burmester vorgeführt. Dieses Highend Multitalent erspart die mühsame Suche im CD-Regal und spielt binnen Sekunden ausgewählte Titel aus der Datenbank ab. Natürlich auch von USB-Sticks oder externen Datenspeichern. Ein eigens für den 151 konstruierter Linux-Rechner sorgt für Bedienungskomfort und guten Klang. Der gesamte Funktionsumfang ist mit einer übersichtlichen iPad App gesteuert.

Donnerstag, 21. September 2017

MUSIC DAY am Donnerstag

Kommenden Donnerstag (28.09.2017, 16-20 Uhr) freuen sich die folgenden Neuheiten auf Ihre Musik:

Burmester Lautsprecher BA31
Burmester Vollverstärker 032
Burmester Musiccenter 151
Burmester CD-Player 102
Clearaudio Innovation

Wir freuen uns auf Sie...